Gesundheit lernen

Um ehrlich zu sein habe ich mich noch nie so intensiv mit meiner Gesundheit befasst, wie in den letzten zwölf Monaten. Warum? Ich denke, weil ich das Glück hatte und habe, gesund zu sein. Ich habe mir die Frage gestellt, ob ich mich wirklich nur dann mit meiner Gesundheit befassen sollte, wenn ich auch wirklich krank bin? Irgendwie klingt das sehr falsch für mich und das ist es aus meiner heutigen Sicht auch.

Unsere Gesundheit soll uns im besten Fall jeden einzelnen Tag in unserem Leben begleiten. Wie kommt es dann, dass wir uns erst um sie kümmern, wenn sie weg ist? Durch und mit Repure und Ayurveda habe ich gelernt, dass Krankheiten vorzubeugen nicht nur einfacher ist, als ihnen entgegenzuwirken, sondern einen auch langfristig dabei unterstützen kann, sich selbst zu helfen.

Stichwort sich selbst zu helfen: das ist es, was ich mit Ayurveda wirklich lernen möchte.  

Selbst zu spüren, was mir guttut und was nicht. Zu wissen, mit welchen kleinen Ernährungstipps und Routinen ich kleine Alltagsbeschwerden und „Wehwehchen“ ganz alleine in den Griff bekommen kann. Genießen ohne zu Bereuen. Zu wissen, welche Lebensmittel ich miteinander kombinieren muss, damit sie mir guttun.

Ich möchte euch hier gerne ein Beispiel geben um zu verdeutlichen, was ich damit meine. Ich liebe Bananenbrot. Bananen sind grundsätzlich auch sehr gesund. Wenn man jedoch zu viel davon isst, ein Kapha-Typ ist, oder sie in der Kapha-Zeit des Jahres verspeist (Mitte/ Ende Februar bis in den Mai hinein), können sie verschleimend wirken und vor allem unsere Atemwege blockieren. Das kann beispielsweise vermehrt Erkältungen und Allergien begünstigen. Wenn ich trotzdem unbedingt ein Bananenbrot essen möchte, kann ich das auch tun, indem ich zum Beispiel Ingwertee dazu trinke. Ingwer gehört der Geschmacksrichtung scharf an und gilt im Ayurveda als Kapha verringernd und verdauungsfördernd. Er unterstützt meinen Körper somit beim Verdauen der Banane und verhindert, dass sich Schleim in meinen Atemwegen ablagert. So einfach, so wirkungsvoll.

Das bedeutet jetzt selbstverständlich nicht, dass ich, selbst wenn ich mich an sämtliche ayurvedischen Empfehlungen halte, nicht krank werden kann. Wichtig ist nur zu wissen, wie ich dann mit einer Krankheit und den Beschwerden umgehe. Die Ursache finden und das Problem lösen, nicht die Symptome mit einer Tablette behandeln und hoffen, dass die Beschwerden nicht wieder auftreten. Genau das ist es, was mich an Ayurveda fasziniert und was ich gemeinsam mit Repure lernen möchte. Ich möchte Gesundheit lernen. Ich möchte mir selbst helfen können. Bewusster spüren, was mir und meinem Körper jetzt gerade guttut und was nicht.

Jeder ist anders!

Nicht für jeden von uns gilt das Gleiche. Wir sind alle individuell. Was für mich gesund ist, kann für dich nicht gut sein und umgekehrt. Um das feststellen zu können, müssen wir aber beide wissen und spüren können, was uns guttut und was eben nicht. Das ist ein ständiger Prozess, der nicht von heute auf morgen passiert. Wir alle müssen wieder lernen, die Signale unseres Körpers zu verstehen und uns mehr auf unser Bauchgefühl zu verlassen.

Ich lade jeden von euch herzlich ein gemeinsam mit Repure und mir nicht nur unseren Körper bewusster wahrzunehmen, sondern vor allem auch zu lernen, gesund zu sein.

Alles Liebe,
Sophie

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